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Ein Kind wird geboren
von Christine Grans

 

Ein Kind wird geboren ...

... in eine Welt, die weit ist und schön. Voller Leben: Pflanzen,
    Tiere, Menschen.

... eine Welt voller Gefahren, voll enger Gedanken, voll Mauern.

... eine Welt der Gewalt, in der Menschen sich missachten,
                            niedermachen, töten.

... eine Welt, in der ein Mensch, ein Kind nichts gilt; - oder ganz viel.

... eine Welt, in der für die einen zuwenig da ist und für die anderen zuviel.

Sollen wir ein Kind für diese Welt bekommen?, fragen sich viele mögliche Eltern. Manche entscheiden sich dagegen. Andere trauern um die Kinder, die sie nicht bekommen können oder um die, die sie verloren haben.

Ein Kind wird geboren.

Mitten im kalten Winter der kalten Welt.

Gott sagt „Ja“ zu diesem Kind.

Auch die Mutter sagt: Ja.
Ein Ja, das gegen alles steht, was gegen diese Geburt spricht.
Ein Ja der Hoffnung.

Bestimmt hat sie nicht immer mit diesem verträumten Blick an ihr Kind gedacht.
Sie mag Freude darüber empfunden haben. Aber auch Angst:
Wird alles gut gehen? Wird dieses Kind gesund sein? Was wird aus ihm werden? Was wird es erreichen? Was wird es bewirken? Wie wird sein Leben sein?

Freude, Hoffnung, aber auch Angst sind verbunden mit der Geburt eines Kindes.

Dieses Kindes – Immanuel – „Mit uns ist Gott“ verheißt sein Name.

Lebendige Hoffnung! Gott hält sein Versprechen:

Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft liegt auf seiner Schulter. Und er heißt: Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende... dass er’s stärke durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. (Jes 9,5-6a)

Etwas Neues beginnt:

Mitten in Hass und Gewalt kommt Gott in einem bedürftigen Kind zur Welt.

Er rührt unser Herz an, verändert uns und die Welt.

So können auch wir die Welt verändern.

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Ihre Pastorin

   

Die verstreuten Federn
von Paul Gerhard Zywitz

 

Das gerupfte Huhn und die verstreuten Federn

„Geh nach Hause rupfe ein Huhn und dann verstreue die Federn auf der Strasse“, sagte der Priester Filippo Neri zu einer Frau, die dafür bekannt war, die angeblichen Fehler und Schwächen ihrer Nachbarinnen auszuposaunen. Filippo Neri lebte im 16. Jahrhundert in Rom und wird noch heute von den katholischen Christen in Rom als heiliger Komödiant verehrt. 

 
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Segen ist so eine Sache
von Merle Vokkert

 

Segen ist so eine Sache. Man sieht ihn nicht und doch hoffen wir auf ihn.

Die Konfirmanden werden eingesegnet. Die Schulkinder werden gesegnet, auch den KU-3-Kindern legen wir die Hand auf, wenn sie weiterziehen auf ihrem Weg.

In meinem Abschiedsgottesdienst bin ich auch gesegnet worden, reichhaltig.

Und es war schön, bewegend, erfüllend. Es ist schwer, dafür Worte zu finden, weil beim Segen etwas passiert, das sich nicht präzise mit Worten wiedergeben lässt. Die Hand auf dem Kopf spüren, ihre Wärme, die Wärme der Worte und der Gedanken, das Gute, das überspringt. Irgendwie so...
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Auf ein Wort
von Christine Grans

 

Wo ist euer Glaube?

Ein heftiger Sturm ist plötzlich aufgekommen. Ein Windwirbel. Das Fischerboot wird hin und her geworfen. Und die Menschen in ihm. Einige halten sich krampfhaft fest, andere sind seekrank und weitere schöpfen Wasser. Sie sind in großer
Gefahr.

 

Wo ist euer Glaube?


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Trösten
von Merle Vokkert

 
Neulich im Kirchlichen Unterricht mit den Kindern im 3. Schuljahr (KU-3) hatten wir das Thema „Vaterunser“. Der Einstieg dazu war das Reden über das eigene innere Bild von einem guten Vater. Die Kinder sind gut darauf eingegangen, auch als es um die Übertragung auf Gott als Vater ging. Doch dann kam auf einmal die Frage: „Wieso ist Gott eigentlich ein ‚Vater’ und keine ‚Mutter’? Wieso wissen wir denn, dass Gott ein Mann ist?“
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Kirchenpatrone
von Paul Gerhard Zywitz

 
Kirche mit vielen Gesichtern –
  Johannes,  Jakobus,  Martin Luther King,  Maria Magdalena  
    
--  und wir…

Auf einer meiner Fahrten vom Martin-Luther-King-Haus zur Jakobuskirche und von dort an der Johanneskirche vorbei zum Gemeindebüro in Hennen kam mir in den Sinn, wie viele „Namenspatrone“ unsere beiden Gemeinden – die Ev. Kirchengemeinde Hennen und die Ev. Maria Magdalena Kirchengemeinde - besitzen, die jetzt miteinander kooperieren.

 
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Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft,...
Von Max Büchting

 

Nach über 30 Jahren Dienst werden wir, meine Frau und ich, nun bald diese Kirchengemeinde verlassen. Hier haben wir den größten Teil unseres Lebens verbracht. Hier sind auch unsere vier Kinder aufgewachsen. Wir kennen uns in der Gemeinde und wissen um einander. Viel konnten wir gemeinsam tun. Wir haben auch viel erreicht.
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Kräftige Bibelworte drücken Wut über "Nokia" aus
Von Dietmar Kehlbreier

 

 Zwei Bibelverse stehen über der Stellungnahme vom Bochumer Superintendent Fred Sobiech und dem katholischen Stadtdechanten Hermann-Josef Bittern. Ihre Stellungnahme drückt den Protest gegen die angekündigten Schließung des Bochumer „Nokia“-Werks und die Solidarität mit den betroffenen Familien aus. (...)
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Ein Kind wird geboren...
Von Christine Grans

 

Neues Leben. Hoffnung. Zukunft liegt vor uns, entfaltet sich.

Möglichkeiten zeigen sich, wie Leben sein kann.

Pläne werden gemacht. Wünsche werden wahr, Sehnsucht geweckt.
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Glauben bekennen ...
Von Max Büchting

 
Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was wir tun, wenn wir uns sonntags in den Gottesdiensten zu unserem Glauben bekennen. Wir sprechen zu Beginn des Glaubensbekenntnisses: „Ich glaube...". Wir sagen nicht: „Wir glauben...“ als müssten wir uns erst einmal nach den anderen umsehen, was die denn meinen.
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Zeit nehmen
Von Merle Vokkert

 

Urlaub, Ferien - das heißt nichts anderes als: Zeit haben. Mehr Zeit als sonst. Zeit haben für das, was sonst nicht drin ist. Zeit auch, um die Seele baumeln zu lassen. Und wenn der Urlaub ganz toll ist, dann möchte man am liebsten die Zeit anhalten. Aber das geht nicht. Wir können zwar die Batterie aus der Uhr nehmen, aber die Zeit geht trotzdem weiter.
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Auf ein Neues!
Von Christine Grans

 
Das neue Jahr ist schon fast nicht mehr neu. Der Alltag hat uns eingeholt, die guten Vorsätze liegen weit hinter uns oder sind schon vergessen. Alles ist wieder im Trott. Wir leben vor uns hin, tun unsere Arbeit. Kaum schauen wir einmal auf. Es muss weitergehen! Wir denken nicht mehr an das Frühere und achten nicht mehr auf das Vorige.
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Durchs Kirchenjahr mit den Versen Paul-Gerhardts
Von Dietmar Kehlbreier

 
Auf ein Neues! - Mit dem 1. Advent begann das neue Kirchenjahr. Vom „Jahresbeginn“ an können wir ein Kirchenjahr mit Paul Gerhardts Liedern gehen. Gleich im Advent: „Wie soll ich Dich empfangen und wie begeg ich Dir? / O aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier.“ (EG 11,1)
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